Von den Think-Tanks zu den Do-Tanks

Do-Tanks nennt Peter Spiegel, der große Visionär des Social Business, solche Einrichtungen, die junge Menschen dazu ermuntern und befähigen sollen sozial-unternehmerisch tätig zu werden. Mit viel innovativer Experimentierlust sollen sie vor allem eines verfolgen: über das Tun lernen. In der Humboldt-Viadrina School of Governance in Berlin können StudentInnen dieses Prinzip anwenden. Eine ganze Reihe solcher Projekte im Zusammenhang mit Social business wurden am 19.11.2009 im Zukunftszentrum in Innsbruck vorgestellt. Und zwar theoretisch und praktisch. Da wurde begeistert von der Aufbruchstimmung beim Vision Summit von Berlin (mit einem Eröffnungsvortrag von Muhammad Yunus) berichtet und persönliche Lebensgeschichten von jungen und älteren Sozialunternehmern erzählt. Z. B. Murat Vural mit seinem Social Business in der Bildung, ein Projekt, das inzwischen in Deutschland weite Kreise zieht und wo sich migrantische Jugendliche gegenseitig ehrenamtlich Unterstützung geben oder Dieter Reitmeyer von der redi-Group in Düsseldorf, der über 1000 älteren Arbeitern in der Autozulieferindustrie wieder Arbeit geben konnte. Was ihnen allen gemein ist, ist ihr Enthusiasmus für die Sache und die Freude am Tun. Das "Funkeln in den Augen" nennt es Peter Spiegel und erzählt Geschichte um Geschichte. Ein Abend, der Mut macht, auch in Vorarlberg an diesem Thema dran zu bleiben.










