Seit 1999 werden in Deutschland alle 5 Jahre im Rahmen des Freiwilligensurveys die Engagementquote und die Rahmenbedingungen für freiwilliges Engagement untersucht. Vor kurzem wurden die ersten Ergebnisse der 3. Erhebungswelle präsentiert.
Die Ergebnisse zeigen einerseits eine konstante Engagementquote, andererseits eine höheres Engagementpotenzial. In Zahlen ausgedrückt engagieren sich in Deutschland rund 36% der Bevölkerung freiwillig. In etwa nochmal so viele (37%) sind dazu bereit sich zu engagieren, hier konnte im Vergleichszeitraum ein Anstieg um 11% beobachtet werden. Es herrscht also ein stark verbessertes Engagementklima, dies ist insbesondere durch eine breit getragene Engagementpolitik zu erklären.
Kinder, Jugendliche und ältere Menschen spielen in Verbindung mit Engagement eine besondere Rolle:
Nach wie vor ungleich verteilt ist das Engagement bei Frauen und Männern - hier zeigt sich, dass Männer (40%) sich deutlich stärker engagieren als Frauen (32%). Das sich hier ein struktureller Wandel vollzieht, zeigt sich bei der Engagement-Bereitschaft, die bei den Frauen seit 1999 um 11 Prozentpunkte gestiegen ist.
Was die Engagementbereiche betrifft ist der Sektor "Sport und Bewegung" mit einem Anteil von rund 10 Prozent der größte Bereich.
Weitere Details unter: http://www.bmfsfj.de/BMFSFJ/engagementpolitik.html